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Breitbandausbau in Eschborn: Investition in die Zukunft

Symbolfoto: Switch
"Wir sind unserem Ziel einen Schritt näher gekommen", mit diesen Worten kommentiert Frederic Schneider, Vorsitzender der Jungen Union Eschborn, den an diesem Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung zur Abstimmung stehenden Antrag "Schnelle Breitbandverbindungen für Eschborn und Niederhöchstadt" der CDU- / FDP-Koalition.

Darin wird der Magistrat aufgefordert, mit der Deutschen Telekom oder alternativen Anbietern Gespräche über den Ausbau des Breitbandnetzes in Eschborn und Niederhöchstadt mit dem Maßstab zu führen, dass Geschwindigkeiten von mindestens 16.000 KBit/s erreicht werden. "Schnelle Breitbandverbindungen sind für uns ein wesentlicher Standortfaktor", so Schneider.

Die Junge Union Eschborn hatte im März 2009 eine Debatte über den Ausbau des Breitbandnetzes angestoßen und sich seitdem aktiv dafür eingesetzt. "Der Austausch größerer Dateien mit dem Arbeitgeber für von zuhause aus arbeitende junge Eltern, Videokonferenzen, die Recherche in Mediatheken für Schüler und Studenten, all das setzt eine entsprechende Übertragungsrate voraus", erklärt Frederic Schneider. "Aus diesem Grund haben wir auch kein Verständnis für Beteuerungen der Deutschen Telekom, in Eschborn bestehe kein Grund zu einem Ausbau."

Schneider weist darauf hin, dass die Telekom mit dem digitalen Fernsehen ("Entertain") derzeit selbst ein Produkt aktiv bewirbt, das mindestens 16.000 KBit/s voraussetzt. "Wie die Telekom dann davon sprechen kann, es bestehe kein Bedarf, erschließt sich uns nicht", bemerkt Schneider. "Im Gegenteil: Das digitale Fernsehen ist völlig zu Recht ein an Bedeutung gewinnendes Produkt und eines mehrerer Beispiele, wieso ein Ausbau des Breitbandnetzes vernünftig ist."

Dass der Breitbandausbau für Eschborn eine Investition in die Zukunft ist, zeigt auch die Novelle des Telekommunikationsgesetzes, die derzeit im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie erarbeitet wird. "Der Bund plant bis 2014 bereits 75 Prozent aller Haushalte in Deutschland mit mindestens 50 MBit/s-Verbindungen auszustatten", berichtet Dominik Thoma, Mitglied im Vorstand der Jungen Union Eschborn. Bis Ende dieses Jahres soll flächendeckend 1 MBit/s zur Verfügung stehen. Thoma: "Zahlreiche Rückmeldungen der Bürger an die JU belegen, dass in Eschborn die Breitbandversorgung in einigen Straßenzügen noch immer selbst unterhalb dieser Zielvorgabe liegen."

Aus Sicht der Jungen Union Eschborn ist der Breitbandausbau in Eschborn und Niederhöchstadt daher eine wichtige und notwendige Investition in den Standort, sowohl was die zukünftige wirtschaftliche Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit betrifft, als auch was Wohn- und Lebensqualität für die Bürger anbelangt. "Wir fordern die Stadtverordneten deshalb auf, dem gemeinsamen Antrag von CDU und FDP zuzustimmen", so Frederic Schneider abschließend.

Veröffentlicht am Montag, 6. Dezember 2010 von Frederic Schneider.
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