Fünf Wünsche für 2012

Zum Neujahr hat die Junge Union Eschborn einen kleinen Wunschzettel mit fünf politischen Themen für 2012 formuliert.
Nach einem turbulenten Jahr 2011 im politischen Eschborn gilt es im neuen Jahr einen "Neuanfang" zu starten. Die JU wünscht sich, dass zwischen den Koalitions-Fraktionen und der Opposition wieder ein "Stil der fairen Debatte" herrscht. Die letzte Stadtverordneten-Sitzung im alten Jahr war ein schlechtes Vorbild und schreckt vor allem junge Menschen ab, sich für Politik zu interessieren. Eine wie von Bürgermeister Wilhelm Speckhardt (CDU) in der "Frankfurter Rundschau" vorgeschlagene, klärende Runde aller Fraktionsvorsitzenden unterstützt die CDU-Nachwuchsorganisation nachdrücklich.
Der zweite Wunsch für 2012 könnte schon am 22. April in Erfüllung gehen. Dann nämlich wird bei einem Bürgerentscheid darüber abgestimmt, ob die neue Stadthalle mit Rathaus planmäßig gebaut werden kann. Für den bis dahin stattfindenden „Wahlkampf“ wünscht sich die Junge Union einen Austausch von Argumenten; Halbwahrheiten, wie durch die Bürgerinitiative bereits verbreitet, fördern in der Konsequenz allenfalls Politikverdrossenheit.
Bereits 2011 ein großes Thema, wird auch 2012 wieder das Jahr der Jugendarbeit in Eschborn. Wie vom Stadtrat Thomas Ebert (Grüne) angekündigt, soll in diesem Jahr die so genannte Sozialraumstudie durchgeführt werden. Diese ist die Grundlage für eine Neukonzeptionierung der städtischen Jugendarbeit. Als dritten Wunsch gibt sich die Junge Union daher auf, dass ihr mit der Jugendarbeit befasster Arbeitskreis zu guten Ergebnissen kommen wird und dabei auch viele Ideen aus der Bürgerschaft kommen.
Als vierten Punkt schreibt die Junge Union die Einweihung der Grillhütte mit Grillplatz auf ihren Wunschzettel. Das Projekt im Camp-Phoenix-Park soll in den nächsten Monaten gebaut werden und stellt sobald fertiggestellt einen größeren Komplex dar: im Sommer kann bspw. der Außengrill gemietet werden, aber auch in den winterlichen Tagen wäre ein "Wintergrillen" in den entsprechenden Räumlichkeiten ebenso für die Nutzung möglich wie ein "Raum zum Feiern" für größere Gruppen. Mittels sozialverträglicher Mietgebühren können auch Eschborner Familien oder örtliche Schulen in den Genuss des Gebäudekomplexes kommen.
Zu guter Letzt hofft die Junge Union, dass im Jahr 2012 ihr Wunsch nach schnelleren IT-Breitbandverbindungen in Erfüllung geht. Die Stadtverordnetenversammlung hatte hierzu vor mehreren Monaten einen entsprechenden Prüfauftrag an den Magistrat beschlossen. Anno 2012 sind schnelle Internetverbindungen noch bedeutender geworden als 2009 – die JU äußerte sich damals erstmalig öffentlich zum aktuellen "Schneckentempo" beim Internetsurfen vor allem in Niederhöchstadt. Schnelle IT-Breitbandverbindungen helfen neben der lokalen Wirtschaft auch jedem Haushalt in Eschborn und Niederhöchstadt: Junge Mütter die von zuhause arbeiten oder Schüler bzw. Studenten die etwa in Online-Mediatheken recherchieren sind nur zwei Beispiele, für die es einen akuten Bedarf an schnellem Internet gibt. Zudem werden die Themen digitales Fernsehen oder die stets häufigere Nutzung mobilen Internets via Smartphone oder so genannten Surfsticks immer wichtiger; entsprechende Infrastruktur muss von den Telekommunikationsanbietern hierfür bereitgestellt werden. Bei einer schnelllebenden Technologie wie das Internet muss dabei aber auch die Zukunftsfähigkeit stets gewahrt bleiben.
Die Junge Union Eschborn wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern einen guten Start in das neue Jahr. Auch 2012 wird die Junge Union wieder ein konstruktiver Begleiter städtischer Politik sein und Akzente im Sinne junger Menschen unserer Stadt setzen.
Veröffentlicht am Montag, 2. Januar 2012 von Frederic Schneider.
Soziale Lesezeichen:

Termine
- 22. April 2012
Bürgerentscheid Neubau Stadthalle & Rathaus
