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Stadt schafft durch Grillhütte Anlaufpunkt für Eschborner Bürger

© Frederic Schneider
Am 20. September hat die Stadtverordnetenversammlung eine Grillhütte im Camp-Phoenix-Park beschlossen. Grundlage war ein Vorschlag der Jungen Union, der von der CDU- / FDP-Koalition aufgegriffen wurde. Die Junge Union freut sich, dass das Projekt Wirklichkeit wird.

"Mit der Grillhütte haben wir einen wichtigen Meilenstein in der Stadt gesetzt", so die stellv. JU-Vorsitzende und Stadtverordnete, Christine Herkströter, die an der Konzeption des ursprünglichen Antrages mitgewirkt hatte. "Die Bürger, besonders die jüngere Generation, haben dadurch die Möglichkeit, vor Ort in ihrer Stadt eine Veranstaltung zu organisieren, ohne auf andere Gemeinden und Vereine angewiesen zu sein."

Die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Grillhütte vereint sowohl einen Grillplatz als auch eine entsprechende Räumlichkeit, in der auch bei schlechteren Witterungen gefeiert werden kann. Ein größerer Raum zum Feiern soll zudem Kapazitäten von mehr als 50 Personen schaffen, wovon auch Vereine, beispielsweise Jugendmannschaften, profitieren. Die Räumlichkeiten können auch getrennt gemietet werden.

Ein wichtiges Anliegen von CDU und Junger Union war es, dass die Örtlichkeit sowohl keine Anwohner stört, gut zu erreichen als auch vor Vandalismus gesichert ist. "Der Magistrat hat einen idealen Standort gefunden, der sowohl mit dem Auto wie mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist", so Herkströter weiter. Außerdem ist der Standort außerhalb eines Wohngebietes und verhindert, dass sich Anwohner, selbst wenn es etwas lauter werden sollte, gestört fühlen.

Dass ein privater Investor den Gebäudekomplex finanziert und die Stadt zunächst zehn Jahre lang Mieter ist, begrüßt die JU. "Bürgermeister Speckhardt und die CDU-geführte Koalition zeigen, dass sie verantwortungsbewusst mit öffentlichen Geld umgehen und darum bemüht sind, mögliche Risiken zu minimieren", so der Vorsitzende der Eschborner Jungen Union, Frederic Schneider.

Schade findet die Junge Union, dass die gesamte Opposition nicht bereit war, das Projekt zu unterstützen. "Die Grillhütte ist ein Projekt für die Bürger unserer Stadt", sagt Schneider. "Obwohl selbst Grüne und SPD das eingeräumt haben, stimmten sie in der Stadtverordnetenversammlung dagegen. Verantwortung übernehmen ist etwas anderes."

Veröffentlicht am Dienstag, 21. September 2010 von Frederic Schneider.
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